Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaftler leisten wichtige und einflussreiche Beiträge zur akademischen Praxis – doch die volle Anerkennung dafür zu erhalten, erweist sich nach wie vor als überraschend schwierig. Anders als in den MINT-Fächern, die von wissenschaftlichen Zeitschriftenartikeln dominiert werden, stützt sich die geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliche Forschung auf ein breites Spektrum an Publikationen aus den Bereichen Kunst, Geistes- und Sozialwissenschaften. Dieses Spektrum reicht von kreativen Praktiken wie Ausstellungen, Filmen und Live-Performances bis hin zu umfangreichen kritischen Monografien, Buchkapiteln und politischen Analysen. Die Reichweite dieser nicht-traditionellen Textbeiträge im globalen Forschungsökosystem zu erfassen, führt jedoch häufig zu fragmentierten Datensätzen und administrativen Hürden.
Um das zu erwähnen, ORCID veranstaltete ein Webinar mit Europäische Allianz für Sozial- und Geisteswissenschaften, unter Einbeziehung wichtiger institutioneller Erkenntnisse von Poul Meier Melchiorsen (https://orcid.org/0000-0002-3751-9821), Seniorberaterin an der Universitätsbibliothek Aalborg und Dänisch ORCID Konsortialleitung.

Die Sitzung zeigte, wie das Einbetten funktioniert ORCID Die Integration von iDs in institutionelle Arbeitsabläufe gewährleistet, dass Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen für ihr vielfältiges Arbeitsspektrum die volle und korrekte Anerkennung erhalten. Durch die Verknüpfung globaler Systeme mit individuellen Forscherdatensätzen zeigte das Webinar, wie Institutionen und Forschende die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung weltweit gemeinsam schützen, validieren und fördern können.
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Wichtigste Erkenntnisse: Einblicke in Vertrauen, Sichtbarkeit und Wirkungsanalyse der SSH-Forschung
- Ein Vertrauenssiegel – kein „Wahrheitszertifikat“: Da KI das Volumen unvalidierter Forschung ohne klare Herkunft erhöht hat, bieten persistente Identifikatoren (PIDs) die notwendige Infrastruktur, damit Institutionen gegenüber Forschern vertrauenswürdige Aussagen treffen können. ORCID Records. ORCID Es überprüft nicht die Daten selbst, sondern verknüpft die bestätigte Identität eines Forschers mit von der Institution angegebenen Metadaten mithilfe visueller Vertrauensmarkierungen (grüne Häkchen). Dadurch wird eine klare Möglichkeit geboten, institutionell unterstützte Forschung von Identitätsfälschung und akademischem Betrug zu unterscheiden.
- Überbrückung der Lücke für umfassende SSH-Ausgaben: Die wichtigsten Zitationsdatenbanken erfassen nur einen Bruchteil der Beiträge im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Beispielsweise werden Monografien, Sammelbände und Buchkapitel – die in den Geistes- und Sozialwissenschaften eine immense Bedeutung haben – von traditionellen Datenbanken oft uneinheitlich indexiert oder gar nicht erfasst. ORCID Verbindet nicht-journalistische Ergebnisse (einschließlich Designs, Bilder, interaktive Ressourcen, Filme und Musikkompositionen), Forschungsprojekte, Peer-Review und Kooperationen zu einer einheitlichen Vertrauensebene zusammen mit Organisationen (ROR).
- Angleichung an CoARA und die Reform der Forschungsbewertung: Koalitionen wie CoARA Die Coalition for Advancing Research Assessment (Koalition zur Förderung der Forschungsbewertung) ermutigt Universitäten und Förderorganisationen, die Qualität und Wirkung der sozial- und geisteswissenschaftlichen Forschung zu maximieren, indem sie die Bewertung primär auf qualitative Beurteilungen vielfältiger Ergebnisse, Praktiken und Aktivitäten jenseits von Zeitschriftenveröffentlichungen – wie Peer-Review, Betreuung und Ausbildung – stützt und dabei quantitative Indikatoren verantwortungsvoll einsetzt. Die Anerkennung vielfältigerer Beiträge kann in traditionellen Forschungsrahmen zwar eine Herausforderung darstellen, ORCID bietet den digitalen Rahmen, der erforderlich ist, um Forscher zuverlässig mit ihrer Arbeit zu verbinden – wodurch sich menschliche Gutachter auf die Überprüfung der Qualität konzentrieren können, anstatt Aufzeichnungen aufzuspüren.
- Das Aalborg-Integrationsmodell. Die Universität Aalborg (AAU) integriert ORCID direkt in sein Forschungsinformationsmanagementsystem (CRIS/RIMS) integriert, um Open-Access-Workflows zu optimieren und die Auffindbarkeit von Forschungsergebnissen zu verbessern. Da traditionelle Zitationsdatenbanken wichtige wissenschaftliche Publikationen – wie Bücher, Buchkapitel und politische Beiträge – oft vernachlässigen, integriert die AAU ORCID Die Daten fließen direkt in die Dimension „Sichtbarkeit“ des internen Forschungs- und Innovationsindikators ein, der wiederum direkt in das Budgetmodell der Universität einfließt. Die AAU stellte fest, dass die Geistes- und Sozialwissenschaften zu den eifrigsten Anwendern gehörten, was zeigt, wie Institutionen die Nutzung persistenter Identifikatoren strategisch fördern können, um Forschung und Innovation voranzutreiben. ORCID Annahme.

Die Einbindung der Teilnehmer umfasste Diskussionen über Implementierung, Integration und Profilverwaltung.
Die Sitzung stieß bei den Teilnehmern auf reges Interesse, insbesondere hinsichtlich der praktischen Anwendung persistenter Identifikatoren in der wissenschaftlichen Forschung außerhalb von Fachzeitschriften. Zu den wichtigsten Diskussionsthemen gehörten:
- Repository-Integration: Wie Repositories OAuth-authentifizierte Anmeldungen nutzen, um Namensmehrdeutigkeiten zu beseitigen und nahtlose bidirektionale Datensynchronisierungen zu ermöglichen – Lesen bestehender Werke aus ORCID und gleichzeitig validierte institutionelle Metadaten (wie Dissertationen und Masterarbeiten) automatisch in die Profile der Wissenschaftler zu exportieren.
- Verwaltung von Zugehörigkeitsänderungen: Bewährte Verfahren zum Hinzufügen von Enddaten zu Beschäftigungsnachweisen bei Stellenwechsel oder Institutionswechseln von Wissenschaftlern, um eine korrekte historische Zuordnung zu gewährleisten. Anstatt bestehende Datensätze zu überschreiben, sollten Institutionen frühere Positionen mit Enddaten schließen und neue Einträge für neue Positionen hinzufügen. ORCID um aktuelle und frühere Zugehörigkeiten präzise abzubilden.
- Ausbildung & Anerkennung von Abschlüssen: Wie Mitgliedsinstitutionen und CRIS/RIM-Systeme als maßgebliche Quellen dienen, indem sie akademische Grade und Bildungsnachweise direkt in die Datensätze der Wissenschaftler eintragen und so eine vertrauenswürdige Provenienz schaffen, die nicht selbst behauptet werden kann.
- Profile optimieren: Praktische Hinweise für Forscher zum Aufbau vertrauenswürdiger Datensätze – Priorisierung von institutionell validierten Zugehörigkeiten und Zusammenstellung qualitativ hochwertiger, repräsentativer Publikationen anstatt ausschließliche Konzentration auf das Publikationsvolumen.
Nächste Schritte zur Förderung der globalen geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung mit ORCIDPraktische Hinweise für Forscher, Bibliotheken und Universitätsverwaltungen
Die Umsetzung dieser Ideen in die Praxis erfordert ein aktives Handeln sowohl einzelner Wissenschaftler als auch der Institutionen, die sie unterstützen.
Für Forscher in den Bereichen Kunst und Geistes- und Sozialwissenschaften besteht der erste Schritt darin, die Verantwortung für Ihre Arbeit zu übernehmen. ORCID Aufnahme. Von Anmeldung für eine ORCID iD und die Verknüpfung mit Ihrem institutionelles KontoSie können vertrauenswürdigen Organisationen, wie Ihrer Universität und Verlagen, die Berechtigung erteilen, Ihren Datensatz automatisch zu aktualisieren. Dabei werden nicht-traditionelle Publikationslisten um weitere Werke erweitert. Kunst und Geisteswissenschaften stellt sicher, dass Ihre Akte den gesamten Umfang und die Wirkung Ihres wissenschaftlichen Portfolios widerspiegelt.
Für Bibliotheken, Forschungseinrichtungen und Universitätsverwaltungen ist die Einführung von ORCID an Ihrer Institution und das Hinzufügen von Daten zu den Datensätzen Ihrer Wissenschaftler bedeutet, dass Sie eine aktive Rolle beim Aufbau übernehmen. ein robusteres ForschungsökosystemDurch die Integration lokaler CRIS/RIM-Plattformen und -Repositories und ORCIDInstitutionen können zu maßgeblichen Quellen werden, indem sie validierte Zugehörigkeitsgeschichten, Publikationen und Förderzusagen direkt in die Datensätze ihrer Wissenschaftler einfügen. interoperable Arbeitsabläufe administrative Hürden verringern, die Berichterstattung vereinfachen und die globale Reichweite der Beiträge einer Institution im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften vergrößern.
Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie, wie Ihre Institution helfen kann Mitglied zu werden und Zugang zu Vorteilen wie Forscherverbindung zu einer Quelle vertrauenswürdiger, von Institutionen bereitgestellter Metadaten werden und die Wirkung geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung weltweit verstärken.