Es entsteht eine ganz besondere Energie dadurch, dass man das Globale zusammenbringt. ORCID Gemeinschaft vereint in einem Raum. Dank der großzügigen Ausrichtung durch Science Tokyo fand kürzlich das Treffen der Consortia Interest Group statt, bei dem 30 regionale Vertreter, Konsortialleiter und Vorstandsmitglieder zwei Tage lang in interaktiven Sitzungen zusammenkamen, um den Austausch untereinander zu vertiefen und unsere gemeinsame Gemeinschaft zu erweitern.
Konsortien repräsentieren etwa 78 % der ORCIDDie globale Mitgliedschaft macht diese gemeinsamen Räume unerlässlich für die Pflege der offenen Infrastruktur, die wir gemeinsam aufbauen. Anstelle traditioneller Präsentationen legte der Workshop Wert auf praxisorientierte, partnerschaftliche Zusammenarbeit – lokale Erkenntnisse wurden direkt miteinander verknüpft. ORCIDdie globalen strategischen Ziele von und die gemeinsame Stärke unseres Netzwerks feiern.
Konsortialführer aus aller Welt tauschen Konzepte zur Unterstützung entstehender regionaler Netzwerke aus.
Der Workshop in Tokio demonstrierte die beeindruckende globale Reichweite der ORCID Das Netzwerk brachte Führungskräfte aus ganz Amerika, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum zusammen. Der Raum repräsentierte einen vielfältigen Querschnitt unserer Gemeinschaft und umfasste etablierte Netzwerke wie ORCID-CA (unter der Führung von CRKN) in Kanada und der ORCID US-Gemeinschaft (unter der Führung von Lyrasis) in den Vereinigten Staaten, zusammen mit dynamischen Konsortien in ganz Lateinamerika und die Karibik, Südafrika, Dänemark, Frankreich und Japan.
Ein Höhepunkt der interaktiven Diskussionen war die Erörterung des Reifegrades. RegionalmodelleBeispiele hierfür sind Lateinamerika und Australien/Neuseeland – sie können wertvolle Vorbilder für aufstrebende Forschungsgruppen liefern. Auch wenn die Rahmenbedingungen variieren, bleibt das Engagement für den Aufbau einer kollaborativen, nachhaltigen und offenen Forschungsinfrastruktur universell.
Die Workshop-Sitzungen konzentrieren sich auf die Steigerung der regionalen Wirkung, die Wertschöpfung aus Daten und die langfristige Nachhaltigkeit.
Ein zentraler Schwerpunkt des Workshops lag auf der Verankerung regionaler Initiativen innerhalb ORCIDDie übergeordnete strategische Vision – insbesondere die Stärkung von Forschern, die Vernetzung von Forschungsinformationen und die Förderung des Vertrauens im globalen Wissenschaftsökosystem – wurde vorgestellt. Die Teilnehmer erhielten aktuelle Informationen zu folgenden Themen: ORCIDDie jährlichen Prioritäten wurden mit praktischen Hinweisen zur Ausrichtung lokaler Strategien zur Maximierung des institutionellen ROI verknüpft. In zwei Tagen strukturierter Zusammenarbeit erarbeiteten die Teilnehmenden ein gemeinsames Konsortiumshandbuch, das auf die jährlichen Prioritäten abgestimmt ist. ORCID 2030-Planmit Schwerpunkt auf vier zentralen Einsatzszenarien:
- Wertkommunikation: Nutzung von Stakeholder-Diskussionen, Webinaren und KI-Tools.
- Onboarding im großen Stil: Unterstützung von Mitgliedern mit begrenzten Ressourcen, akademischen Gesellschaften und technischen Teams.
- Silos überwinden: Führungskräfte einbinden, um multidisziplinäre Teams über Bibliothek, IT, Forschung und Personalabteilung hinweg aufzubauen.
- Aufrechterhaltung des Engagements: Ausweitung auf neue Sektoren und Förderung des Austauschs zwischen Mitgliedern.
Durch die Koordinierung nationaler und regionaler Strategien mit ORCIDUm die organisatorischen Ziele zu erreichen, stellen die Konsortialführer sicher, dass ihre Mitgliedsinstitutionen ihren Forschungsgemeinschaften direkt einen umfassenderen, automatisierten Mehrwert bieten.
Fokus auf offene Wissenschaft in Asien und dem globalen Süden
ORCID Vorstandsmitglied Elaine Tham hielt einen Vortrag darüber, wie das rasante Wachstum der Forschung in Asien und dem Globalen Süden die globale wissenschaftliche Kommunikation verändert. Während die Forschungsproduktion in dieser Region stark zunimmt – und mittlerweile die Länder mit hohem Einkommen hinsichtlich des Gesamtartikelvolumens überholt –, steht das Ökosystem vor anhaltenden Herausforderungen wie Publikationskosten, ungleichen Zugangsmöglichkeiten und Bedrohungen der Forschungsintegrität, beispielsweise durch unseriöse Anbieter von wissenschaftlichen Publikationen. Tham hob wichtige regionale Anpassungen hervor, darunter Initiativen für nationale Fachzeitschriften in China, einen einheitlichen nationalen Zugang in Indien und verpflichtende Open-Access-Richtlinien in Japan, und betonte, wie beispielsweise die Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen (PIDs) funktioniert. ORCID Die notwendige Transparenz, Zuordnung und Integrität gewährleisten, um diese nationalen Transformationen zu unterstützen.
Weiterentwicklung von kundenspezifischen Tools, Datenherkunft und PID-Strategien
Während dieser Sitzungen spielte das Mitgliederwachstum weiterhin eine wichtige Rolle, doch die Konsortialführer legten auch Wert darauf, den Wert von Integrationen, die aktiv Daten beitragen, und die Bedeutung der Datenherkunft zu erörtern. Um diesen Wandel zu unterstützen, stärken die Konsortien aktiv ihre technischen Kapazitäten, führen Reifegradanalysen durch und entwickeln maßgeschneiderte Tools – wie beispielsweise den NZ Hub. ORCID Data Chile – um institutionelle Systeme mit ORCID Diese regionalen Innovationen optimieren die Datenflüsse und ermöglichen es den Mitgliedsinstitutionen, validierte Metadaten zur institutionellen Zugehörigkeit direkt in die Profile der Forschenden zu übertragen und die manuelle Dateneingabe durch vertrauenswürdige, von den Institutionen bestätigte Daten zu ersetzen. Gleichzeitig betonten die Teilnehmenden die Bedeutung der Abstimmung lokaler Initiativen mit nationalen Strategien für persistente Identifikatoren (PID), der Gestaltung von Governance-Übergängen, der Sicherstellung der finanziellen Nachhaltigkeit und der Förderung der grenzüberschreitenden Expansion.
Interaktive Moderation und kollaborative Dynamik
Um den Austausch unter den Teilnehmenden zu fördern, wurden im Workshop Arbeitsgruppendiskussionen und gemeinsame Aktivitäten durchgeführt. Kleine Breakout-Gruppen schufen ein inklusives Umfeld, in dem sich alle wohlfühlten und einbringen konnten, wodurch ein breites Spektrum an Perspektiven erfasst wurde. Die Teilnehmenden führten außerdem ein umgekehrtes Brainstorming durch, um gemeinsam potenzielle Fehlerquellen zu identifizieren und so praktikable, robuste Methoden zu entwickeln, die die Konsortialleiter leicht in ihren lokalen Gemeinschaften umsetzen können.
Die Zusammenarbeit unter Gleichgesinnten und das regionsübergreifende Lernen ebnen den Weg für eine nachhaltige globale Übernahme.
Im Rückblick auf das Treffen bei Science Tokyo stach ein Thema besonders hervor: Echte Praxisgemeinschaften entstehen, wenn wir von isolierten institutionellen Bemühungen zu gemeinsamer, grenzüberschreitender Problemlösung übergehen. Konsortialführer verwalten nicht nur lokale Mitglieder, sondern gestalten aktiv die globale Landschaft offener Forschung. Durch die Teilnahme an ORCID Durch die Zusammenarbeit in spezialisierten Arbeitsgruppen und durch regionale Führungskräfte wird sichergestellt, dass lokale Bedürfnisse direkt in unsere gemeinsame Infrastruktur einfließen.

Science Tokyo hat die Konsortialführer großzügig beherbergt. aus ganz Amerika, Europa und der Asien-Pazifik-Region.
Der effektivste Weg, Barrieren abzubauen, ORCID Die Übernahme von Best Practices erfolgt durch direkten Austausch untereinander. Anstatt das Rad neu zu erfinden, können Konsortien bewährte Strategien zur Kontaktaufnahme, Arbeitsabläufe und technische Integrationskonzepte adaptieren, die sich bereits andernorts bewährt haben. Ob es nun um die Anwendung japanischer Kooperationsmodelle im europäischen Kontext oder die Skalierung lateinamerikanischer regionaler Rahmenwerke geht – regionsübergreifendes Lernen unter Gleichgesinnten beschleunigt den Fortschritt und reduziert Reibungsverluste für Institutionen weltweit.
Dieses wegweisende Treffen wäre ohne die Gastfreundschaft von Science Tokyo nicht möglich gewesen, deren Unterstützung ein dynamisches Umfeld für die internationale Zusammenarbeit geschaffen hat. Unser herzlicher Dank gilt auch unseren regionalen Partnern und allen beteiligten Konsortialführern, die ihre Expertise, ihren Tatendrang und ihre Visionen nach Tokio einbrachten.
Wachstum des globalen ORCID Gemeinschaft, ein Konsortium nach dem anderen
Selbstverständlich ist die Arbeit damit noch nicht beendet. Alle Mitglieder und Konsortialvertreter sind herzlich eingeladen, an den kommenden Veranstaltungen teilzunehmen. Interessengruppe Konsortien Nehmen Sie an unseren Sitzungen teil, engagieren Sie sich in unseren aktiven Arbeitsgruppen und gestalten Sie gemeinsam die Zukunft unseres globalen offenen Forschungsökosystems weiter.
Der wahre Vorteil eines ORCID Konsortien leben von der Stärke des Kollektivs. Als kollaborative Wissensgemeinschaften ermöglichen Konsortien ihren Mitgliedsinstitutionen den Austausch technischer Lösungen und die Senkung von Kosten. Möchten Sie diese Vorteile auch in Ihrer Region nutzen? Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren. sich ein neues ORCID Konsortium.






