ORCID freut sich, eine weitere bemerkenswerte Erfolgsgeschichte aus unserem Globaler Beteiligungsfonds (GPF)-Programm, das darauf abzielt, ORCID Adoption und Pflege ORCID Communities of Practice in Ländern mit niedrigem und unterem mittlerem Einkommen gemäß der Definition der Weltbank.
Die Samarkand-Zweigstelle der Staatlichen Wirtschaftsuniversität Taschkent (SBTSUE) in Usbekistan erhielt in Runde 3 ein GPF-Stipendium und erzielte trotz erheblicher Hürden Ergebnisse, die die Forschung im Land auf die globale Bühne gehoben haben. Ihr Projekt erreichte nicht nur seine gesetzten Ziele, sondern übertraf auch die Erwartungen und demonstrierte die Kraft von Beharrlichkeit, strategischer Vernetzung und beständigen Identifikatoren in einem aufstrebenden Forschungsökosystem.

Eine mutige Vision für die akademische Gemeinschaft Usbekistans
Die Wahl fiel auf das ORCID Das im Februar 2024 gestartete Projekt Outreach and Community Development zielt darauf ab, ORCID zum usbekischen Hochschulsektor. Das Projekt zielte darauf ab, die Sichtbarkeit und Zusammenarbeit in der Forschung zu verbessern, indem Forscher ermutigt wurden, sich zu registrieren und zu nutzen ORCID iDs. Mit einem Zuschuss von 16,000 US-Dollar bestand das ursprüngliche Ziel des Teams darin, 1,250 Forscher an Bord zu holen.
Anpassungsfähigkeit und Innovation von Anfang an nutzen
Trotz regulatorischer Anforderungen, die die anfängliche Auszahlung der Projektmittel verzögerten, passte sich das Team unter der Leitung des leitenden Forschers Dr. Praveen Malla und des Prorektors Dr. Zafar Abdullayev schnell an, indem es seine Strategie änderte, Budgets neu zuteilte und sogar private Mittel nutzte, um das Projekt auf Kurs zu halten.
Sie kauften Laptops, um virtuelle Seminare zu ermöglichen, und erweiterten so ihre Reichweite an Universitäten im ganzen Land erheblich, ohne die logistischen und finanziellen Kosten einer persönlichen Anreise.
Das Projekt nahm auch eine technische Hürde direkt in Angriff. Als die Forscher SBTSUE nicht in der Liste finden konnten ORCID Über die Registrierungsoberfläche registrierte das Team die Universität beim Research Organization Registry (ROR). Dieser einfache, aber wichtige Schritt gewährleistete eine genaue Darstellung der Zugehörigkeit und vereinfachte den Onboarding-Prozess für die Kollegen.
„Die Bereitschaft, sich anzupassen und persönliche Netzwerke zu nutzen, war entscheidend. Ein einziger Anruf konnte die Bürokratie umgehen und zu einem gut besuchten ORCID Seminar“, erklärte Dr. Malla.

Erwartungen übertreffen
Trotz dieser Hindernisse gelang es dem Projekt, in Usbekistan enorme Auswirkungen zu erzielen und der Forschung des Landes weltweit Auftrieb zu verleihen.
„Dieses Projekt hat nicht nur seine Ziele erreicht, sondern auch einen Präzedenzfall für zukünftige Initiativen geschaffen und bewiesen, dass wirkungsvolle Veränderungen auch unter schwierigen Umständen möglich sind“, sagte Dr. Malla.
Zu den beeindruckenden Ergebnissen des Zuschusses zählen unter anderem:
- 75 % der Hochschuleinrichtungen Usbekistans sind beteiligt: Darunter waren 51 % der ausländischen Universitäten, 75 % der privaten Universitäten und 77 % der staatlichen Universitäten, wodurch ein robustes, landesweites Netzwerk von ORCID Botschafter.
- Über 9,000 Forscher an Bord geholt: Dieses Ergebnis übertraf das ursprüngliche Ziel von 1,250 um das Achtfache und zeigt, dass in der akademischen Gemeinschaft ein enormer Bedarf an dauerhaften Kennungen besteht.
- Institutionalisierten ORCID IDs: SBTSUE schreibt nun vor ORCID iDs für Konferenzbeiträge, eine Praxis, die andere Universitäten allmählich übernehmen, Einbettung ORCID in den akademischen Arbeitsablauf.
- Staatliche Anerkennung erlangt: Der Erfolg des Projekts erregte die Aufmerksamkeit der usbekischen Regierung, die nun eine Konsortialmitgliedschaft für staatliche Universitäten in Erwägung zieht.
- Infragestellung regionaler Vorurteile: Durch die Ansiedlung in Samarkand und nicht in der Hauptstadt Taschkent bewies das Projekt, dass wirkungsvolle Initiativen auch außerhalb traditioneller Zentren florieren können, und schuf damit einen Präzedenzfall für die dezentrale Projektdurchführung.
Ein bleibendes Vermächtnis
Obwohl die finanzierte Arbeit abgeschlossen ist, geht die Reise weiter. Das Projekt hat eine starke Grundlage für zukünftiges Wachstum gelegt, mit Plänen zur Organisation ORCID-gesponserte wissenschaftliche Konferenzen und Workshops zur weiteren Einbettung ORCID in die akademische Kultur Usbekistans.
Das Team ist überzeugt, dass eine nachhaltige Finanzierung und anhaltende staatliche Unterstützung entscheidend für die langfristige Wirkung ihrer Bemühungen sein werden. Ihre Arbeit dient als eindrucksvolles Fallbeispiel dafür, wie ORCIDDer Global Participation Fund von kann selbst angesichts gewaltiger Herausforderungen bedeutende und dauerhafte Veränderungen in neu entstehenden Forschungsökosystemen katalysieren.
„Das Projekt hat die akademische Landschaft Usbekistans erfolgreich verändert und eine Kultur der Forschungstransparenz und -zusammenarbeit ermöglicht“, sagte Dr. Malla. „Das Projekt hat gezeigt, dass wirkungsvolle Initiativen auch außerhalb traditioneller Zentren gedeihen können, indem sie regionale Vorurteile hinterfragen und den Erfolg dezentralisieren. Die Reise hat gerade erst begonnen, und der Weg, der vor uns liegt, birgt enormes Potenzial für weitere Erfolge.“

Erfahren Sie hier mehr über Globaler Beteiligungsfonds und besuchen Sie unsere GPF-Ergebnisse Seite. Die GPF vergibt jedes Jahr zwei Stipendienrunden. Bleiben Sie dran für unsere nächste Ausschreibung im Oktober!